Soviel Andrang hatte die Gemeindestube seit langem nicht erlebt. Dabei schien der Tagesordnungspunkt eher unscheinbar. Eine kleine Änderung im Gebietsplan Seiser Alm stand an, genauer gesagt der Vorschlag zu einer Änderung. Die qualitative Erweiterung für gastgewerbliche Betriebe auf der Seiser Alm soll eine Einschränkung erfahren. Nach ausgiebiger Diskussion einigte sich der Gemeinderat darauf, eine qualitative Erweiterung nur mehr im Ausmaß von maximal 40% des bestehenden oberirdischen Bauvolumens zuzulassen. Die Zuschauer, vornehmlich Gastwirte, nahmen es gelassen: Weder Murren noch Beifall. Vielleicht liegt das daran, dass die meisten eh schon erweitert haben?

Aktualisiert (Donnerstag, den 18. November 2010 um 15:17 Uhr)