Anlässlich der im Mai angelaufenen neuen Amtsperiode der Gemeindeverwaltungen haben sich Gemeinderäte und Vertreter der Bürgerlisten St. Ulrich, St. Christina und Kastelruth am 24.08.2010 zu einem Informations- und Erfahrungsaustausch getroffen. Dabei kamen sowohl die politischen Verhältnisse in den jeweiligen Gemeinden, als auch Themen von übergemeindlichem Interesse zur Sprache. Einig war man sich in der Ablehnung der geplanten Liftverbindung von Monte Pana nach Saltria, sowie der weiteren touristischen Erschließung der Seiser Alm. Erörtert wurden mögliche Initiativen zu einer Ausdehnung des Prädikats Weltnaturerbe auf weitere Landschaftsgebiete, darunter den Lang- und Plattkofel. Auch die Vor- und Nachteile von Umfahrungsstraßen anhand der Situation von St. Christina, die Einschränkung des Verkehrs auf den Dolomitenpässen, sowie die Zweckmäßigkeit von übergemeindlichen Dienstleistungen in den Bereichen Abfall, Abwasserentsorgung und Mobilität wurden angesprochen. Für weiteren Gesprächsstoff sorgten die Gründe für den wirtschaftlichen Misserfolg der Genossenschaft Gardena Lat, die Preispolitik bei den Aufstiegsanlagen, das Radwegenetz und andere Themen, welche sich zwangsläufig aus der räumlichen Nähe der drei Gemeindegebiete ergeben. Einig war man sich schließlich darin, diese Form des Erfahrungs- und Informationsaustausches in Zukunft regelmäßig zu pflegen, um die wichtigsten gemeinsamen Anliegen in den jeweiligen Gemeindegremien besser zur Sprache bringen zu können.

Die Bürgerlisten von St. Ulrich, St. Christina und Kastelruth

 

Aktualisiert (Montag, den 30. August 2010 um 18:37 Uhr)